Die Kooperative entstand 1999 aus der Not heraus, dass die Farmer einzeln kaum bis gar keinen Zugang zum Kaffeemarkt hatten. So schlossen sich 100 Kaffeefarmer(innen) zusammen, um als Einheit besseren Zugang zu erlangen. Im Jahr 2004 wurde die Kooperative dann offiziell nach ruandischem Recht registriert, wo sich auch die Hingakawa Kooperative Abakundakawa anschloß.
DIE FRAUENKOOPERATIVE HINGAKAWA: Nach dem Völkermord in Ruanda standen Frauen beider Seiten vor dem Nichts und kämpften gemeinsam ums Überleben ihrer Familien. Sie gründeten die Hingakawa Kooperative, um ihre Kaffeefarmen gemeinsam wieder aufzubauen. Der Anschluss an die Abakundakawa Kooperative hat ihnen neben besseren Marktchancen insbesondere Hilfe bei der Aufbereitung und Qualitätssteigerung ihrer Kaffees gebracht. Heute arbeiten rund 960 Frauen zusammen, was wirklich ein unglaubliches Beispiel für Versöhnung, Zusammenarbeit und neue Chancen im Specialty Coffee ist.
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Die Tage mit den Jungs der Kooperative in Rushashi waren gefüllt mit lustigen und herzlichen Momenten von intensiven Kaffee-Talks bis zum gemeinsamen Tanzen. Ein besonderer Höhepunkt war der gemeinsame Nachmittag, einschließlich Abend in ihrem Dorf. Nach einem Spaziergang entstand spontan die Idee, Bilal beim lokalen Barbershop Cornrows machen zu lassen. Das entwickelte sich schnell zu einem kleinen Ereignis für das ganze Dorf: Viele schauten vorbei, hatten Spaß und freuten sich darüber, dass sich ein Fremder auf dieses Erlebnis einließ.Während Bilal beim Friseur saß, ging es für den Rest in eine der Bars im Dorfzentrum. Bei Bier, Brochette und noch mehr Bier kamen nach und nach weitere Menschen aus dem Dorf dazu. So wurde aus einem einfachen Spaziergang ein super authentischer Feierabend in Rushashi und ein Moment, der die gemeinsame Zeit mit der Kooperative noch besonderer machte.